EURO 2008 - ARGE Stadionsicherheit zieht erfolgreiche Bilanz
Wien | 30 September 2008
Die Euro 2008 ist Geschichte. Auch die letzten Abrechungen über erbrachte Sicherheitsdienstleistungen sind fast abgeschlossen. ARGE-Geschäftsführer Martin Wiesinger ist mit dem Projekt EURO Sicherheit mehr als zufrieden. Das Volumen war gewaltig: insgesamt erbrachten 5.715 Mitarbeiter der fünf in der ARGE zusammengefassten Sicherheitsunternehmen 350.000 Leistungsstunden.
SECURITAS-GF Martin Wiesinger war als Geschäftsführer der ARGE Stadion-sicherheit auch für die Gesamtkoordination mit den anderen Sicherheitspartnern, UEFA und Exekutive zuständig. Wiesinger zieht Bilanz: „Die ARGE Stadionsicherheit hat gut funktioniert. Die fünf größten Sicherheitsdienstleister Österreichs (G4S, SECURITAS, ÖWD, Siwacht, VIAS) haben professionell zusammengearbeitet und wesentlich dazu beigetragen, dass die EURO so freundschaftlich und problemlos abgelaufen ist.“
Die ARGE Stadionsicherheit hat alle vier österreichischen Stadien – Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt – gesichert. Zu den vielfältigen Aufgaben zählten u.a. die Zutrittskontrolle inklusive Perlustrierungen, Kontrolle aller Akkreditierungen, Sicherung der Spieler, Funktionäre und Betreuer vor, während und nach dem Spiel, etc. In Summe verfolgten mehr als eine Million Besucher eines der 31 Euro-Fußball- Matches live im Stadion.
Neben den Spielstätten betreute die ARGE auch das IBC (International Broad-cast Center) in den Räumlichkeiten der Messe Wien. Dort wurden die Fernsehbilder der gesamten Euro gesammelt und in die Welt verschickt.
Pro Tag waren im IBC 600 - 900 Mitarbeiter unterschiedlicher Fernsehstationen, diverser Agenturen sowie der UEFA anwesend. Die Arge war dort für die komplette 24- Stunden-7 Tage-Sicherung sowie alle Zugangskontrollen (mit X-Rays und Torbögen), und die Kontrolle aller Lieferungen (z. B. mit Spürhunden) zuständig.
Weiters kümmerte sich das Sicherheitspersonal der ARGE um die Sicherung aller Spielerhotels in Österreich, der Trainingsplätze, der Schiedsrichterhotels, sowie der Ticketing Points. In Summe waren die Mitarbeiter der ARGE an 43 Locations im Einsatz.
Wiesinger: “Es war eine extreme logistische Herausforderung für die Sicher-heitsunternehmen, sich auf die ständig wechselnden Anforderungen des Auftraggebers einzustellen und mit meist sehr kurzen Vorlaufzeiten die entsprechende Anzahl an geschultem Sicherheitspersonal bereitzustellen. So hat beispielsweise der Turnierverlauf definiert, welche Mannschaft wie lange im Bewerb bleibt und es war daher immer erst kurzfristig klar, ob ein Mannschaftshotel weiter zu betreuen ist bzw. Trainingsplätze weiter genutzt werden und daher zu sichern sind.“
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