SECURITAS -Fahrscheinkontrolleurin erkennt vermisste Schülerin
Linz | 20 März 2008
Eine Fahrscheinkontrolle bei den Linz AG Linien am vergangenen Sonntag fand einen ungewöhnlich guten Ausgang: Die Kontrolleurin, die die Daten einer Jugendlichen ohne gültigen Fahrschein aufgenommen hatte, erkannte das Mädchen später auf einer Vermisstenanzeige wieder. Mit Hilfe der Polizei konnte das Mädchen sicher zu seinen Eltern zurückgebracht werden.
Die 13jährige Schülerin Nadine H. war am Samstag nach dem Besuch bei den Großeltern nicht mehr nach Hause gekommen. Die besorgte Familie hängte Suchmeldungen mit dem Bild des Kindes auf.
Am Sonntag kontrollierte die SECURITAS-Mitarbeiterin Silvia Koder bei den Linz AG Linien. Dabei traf sie ein junges Mädchen in Begleitung einer 35-jährigen Frau an – beide ohne Fahrschein. Die Mitarbeiterin nahm die Daten der Erwachsenen auf, die auch für die Jugendliche bürgte. Zwei Tage später – bei einer Kontrolltätigkeit für ein anderes Verkehrsunternehmen – entdeckte die SECURITAS-Mitarbeiterin die ausgehängten Suchmeldungen und erkannte das Mädchen wieder. Sie rief den auf den Plakaten als Kontaktperson angegebenen Bruder der Jugendlichen an. Gemeinsam wurde die Polizei verständigt.
Über die Daten, die der SECURITAS-Mitarbeiterin bei der Kontrolle angegeben worden waren, konnte schließlich die 35-jährige Frau ausgeforscht werden. In ihrer Wohnung wurde das Mädchen auch gefunden und zu seinen Eltern zurückgebracht.
Ein Vorfall, der zeigt, dass die oft unbeliebte Überprüfung gültiger Fahrscheine in Bus und Straßenbahn durch professionelles Sicherheitspersonal auch einen derart positiven Ausgang finden kann.
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